Gebühren nach Gemeinde
Was ein Container auf öffentlichem Grund kostet, wie Sperrmüll angemeldet wird und was der Wertstoffhof annimmt — das steht in der Satzung deiner Gemeinde und nirgends sonst verbindlich. Hier sammeln wir diese Werte, Gemeinde für Gemeinde, mit Paragraf und Prüfdatum.
Wir arbeiten uns nach Datenlage vor, nicht nach Einwohnerzahl. Eine Gemeinde kommt dann auf diese Liste, wenn wir fünf Dinge belegen können: die Sondernutzungsgebühr mit Satzungsparagraf, die zuständige Stelle, das Sperrmüllverfahren mit Mengengrenze, die Annahmebedingungen des Wertstoffhofs und eine Vergleichsrechnung zwischen Container und kommunaler Alternative. Fehlt einer dieser Punkte, entsteht die Seite nicht — lieber weniger Gemeinden als eine Seite mit Lücken.
Warum das nötig ist, zeigt ein Beispiel: Überregionale Ratgeberportale nennen für die Containergenehmigung bundesweit 80 bis 200 Euro pro Woche. Die Gemeinde Eching im Landkreis Freising verlangt nach ihrer Satzung 1 bis 6 Euro je Quadratmeter und Monat. Für einen üblichen 7-Kubikmeter-Container sind das 5 bis 30 Euro — für einen ganzen Monat. Beide Angaben betreffen dieselbe Genehmigung.
Fehlt deine Gemeinde? Schreib uns über die Kontaktseite. Wie wir die Werte erheben und wie oft wir sie prüfen, steht in der Methodik.
Was auf einer Ortsakte steht
Für jede erfasste Kommune halten wir dieselben Punkte fest — jeweils aus der Satzung oder von der Betreiberseite, mit Abrufdatum:
| Angabe | Warum sie zählt |
|---|---|
| Wie oft Sperrmüll abgeholt wird | ein- bis viermal jährlich, teils nur auf Antrag |
| Was ein Zusatztermin kostet | von 35,00 € in Ludwigshafen bis 135,00 € in Neuss |
| Welche Menge frei ist | von 2 m³ je Abholung bis 20 m³ im Jahr in Wolfsburg |
| Ob Haushaltsauflösungen zulässig sind | in zehn erfassten Kommunen ausdrücklich nicht |
| Was die Sondernutzung für einen Container kostet | wo belegt, mit Mindestgebühr |
Wo eine Angabe fehlt, steht das ausdrücklich da — statt einer Schätzung. Warum wir so vorgehen, steht in der Methodik.
Warum die Unterschiede so groß sind
Abfallwirtschaft ist kommunale Selbstverwaltung. Jede Stadt und jeder Landkreis legt Gebühren, Freimengen und Fristen eigenständig fest — es gibt keine bundesweite Regel, an der man sich orientieren könnte.
Das führt zu Spannen, die im Alltag überraschen: Beim Wunschtermin für die Sperrmüllabholung liegt zwischen der günstigsten und der teuersten Stadt der Faktor vier. Bei den Freimengen reicht es von einer Anlieferung pro Tag bis zu zwanzig Kubikmetern im Jahr.
Die Höfe selbst listet die Wertstoffhof-Übersicht, die Preise vergleicht das Preisradar.