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Container-Rechner: Volumen und Gewicht schätzen

Wie viel Container brauchst du? Als Faustregel gelten pro leergeräumtem Zimmer rund 8 Kubikmeter, pro Keller etwa 6, pro Bad beim Rückbau etwa 4. Bei mineralischem Material ist nicht das Volumen die Grenze, sondern das Gewicht: Ein Kubikmeter Bauschutt wiegt rund 1,6 Tonnen.

Zu groß bestellt zahlst du Luft, zu klein bestellt eine zweite Anfahrt. Der Rechner schätzt beides — Volumen und Gewicht — und sagt dir, welche Containergröße passt und wie viele Fahrten zum Wertstoffhof es stattdessen wären.

Warum das Gewicht wichtiger ist als die Kubikmeter

Container werden nach Volumen bestellt, aber jede Größe hat ein zulässiges Gesamtgewicht. Bei leichten Abfällen wie Sperrmüll oder Grünschnitt spielt das keine Rolle — da ist die Mulde voll, lange bevor das Gewicht ein Thema wird.

Bei mineralischem Material dreht sich das um. Ein Kubikmeter Bauschutt wiegt in loser Schüttung etwa 1,6 Tonnen, Beton und Estrich noch mehr. Ein randvoller 7-Kubikmeter-Container mit Betonbruch überschreitet das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs deutlich — er wird dann nicht abgeholt oder nachberechnet.

Deshalb gibt der Rechner beides aus. Wenn die Gewichtswarnung erscheint, ist die kleinere Größe die richtige, auch wenn sie zu klein aussieht.

Womit der Rechner arbeitet

Material Angesetztes Schüttgewicht
Beton und Estrich rund 2,0 t je m³
Erdaushub rund 1,8 t je m³
Bauschutt, sortenrein rund 1,6 t je m³
Grünschnitt rund 250 kg je m³
Baumischabfall und Holz rund 200 kg je m³
Sperrmüll und Hausrat rund 120 kg je m³

Das sind übliche Richtwerte für lose Schüttung. Die tatsächlichen Werte schwanken mit Feuchtigkeit, Verdichtung und Zusammensetzung — bei Bauschutt teils erheblich. Für die Größenwahl reicht die Größenordnung; für eine verbindliche Angabe fragst du den Anbieter.

Bei den Fahrten zum Wertstoffhof rechnet der Rechner mit 100 Kilogramm je Anlieferung. Das ist eine verbreitete kommunale Grenze, aber keine allgemeingültige — was in deiner Gemeinde gilt, steht in der jeweiligen Ortsakte.

Was der Rechner bewusst nicht tut

Er nennt keine Preise. Containerpreise sind Marktpreise: Sie unterscheiden sich nach Region, Anbieter, Abfallart und Standzeit, und sie ändern sich. Eine Zahl, die wir nicht erheben können, wäre eine Erfindung — und damit genau das, was wir auf dieser Seite nicht tun. Wie wir mit Zahlen umgehen, steht in der Methodik.

Was er auch nicht kann: die Genehmigung. Steht der Container auf öffentlichem Grund, kommt eine Gebühr der Gemeinde dazu, und die richtet sich nach der örtlichen Satzung. Was dabei zu beachten ist, steht unter Sondernutzungserlaubnis Container.

Wann sich der Wertstoffhof noch lohnt

Wenn der Rechner wenige Fahrten ausgibt und dein Material angenommen wird, ist der Hof günstiger — oft deutlich. Er kippt an drei Stellen: bei zu vielen Fahrten, bei überschrittener Mengengrenze und bei Material, das gar nicht angenommen wird. Die ausführliche Abwägung steht unter Wertstoffhof oder Container.

Volumen und Gewicht schätzen
Geschätztes Volumen 0 m³
Geschätztes Gewicht 0 kg
Passende Containergröße
Fahrten zum Wertstoffhof

Schätzwerte auf Basis üblicher Schüttgewichte. Sie ersetzen keine Angabe des Anbieters: Container haben je Größe ein zulässiges Gesamtgewicht, das bei mineralischem Material vor dem Volumen erreicht wird. Preise nennt der Rechner bewusst nicht — sie sind Marktpreise und ändern sich.