Wertstoffhof Anschützstraße: bis zu 20 Solarmodule
Wertstoffhof Anschützstraße, Anschützstraße 4: Das Wertstoff- und Problemmüllzentrum der Stadt Memmingen, betrieben von der Dorr GmbH im Auftrag der Stadt. Wertstoffe und Elektroaltgeräte aus Memminger Privathaushalten sind kostenlos, Sperrmüll kostet Gebühr.
- Träger
- Wertstoff- und Problemmüllzentrum, betrieben von der Dorr GmbH im Auftrag der Stadt Memmingen, seit Mai 2013 neuer Standort
- Kostenlos
- wiederverwertbare Materialien mit dem Grünen Punkt, Elektroaltgeräte und weitere Wertstoffe aus Memminger Privathaushalten
- Photovoltaik
- bis zu 20 Photovoltaikmodule können jederzeit angeliefert werden
- Bauschutt
- bis ca. 50 Liter, etwa eine Mörtelwanne, kostenfrei, keine Gipskartonplatten, kein Sand, Aushub oder Graswasen
- Grüngut
- Grüngut und Gartenabfälle bis maximal 500 Liter je Anlieferung und Tag
- Speisefette
- Speisefette und -öle, etwa Frittierfett, in Behältern bis 5 Liter
- Wertstoffinseln
- rund 49 Wertstoffinseln im Stadtgebiet mit je sechs Wertstoffarten
- Sperrmüll
- kann gegen Gebühr abgegeben werden
Bis zu 20 Photovoltaikmodule gehen hier jederzeit.
Das Wichtigste in Kürze
- Anschützstraße 4, Memmingen.
- Wertstoffe und Elektro kostenlos.
- Bauschutt bis 50 Liter frei.
- Grüngut bis 500 Liter am Tag.
- Bis zu 20 Solarmodule möglich.
Wertstoffhof Anschützstraße: Annahme und Mengen
| Fraktion | Grenze |
|---|---|
| Wertstoffe mit Grünem Punkt, Elektroaltgeräte | kostenlos aus Memminger Privathaushalten |
| Bauschutt | bis ca. 50 Liter, etwa eine Mörtelwanne |
| Grüngut und Gartenabfälle | bis 500 Liter je Anlieferung und Tag |
| Speisefette und -öle | in Behältern bis 5 Liter |
| Photovoltaikmodule | bis zu 20 Stück |
| Sperrmüll | gegen Gebühr |
Die genauen Öffnungszeiten konnten wir nicht aus der Betreiberquelle auslesen — wir nennen deshalb keine. Warum, steht in der Methodik.
Zwanzig Solarmodule — jederzeit
Das ist ein Befund, der im Set einzigartig ist: Bis zu 20 Photovoltaikmodule können jederzeit beim Wertstoff- und Problemmüllzentrum angeliefert werden.
| Ort | Umgang mit Solarmodulen |
|---|---|
| Memmingen | bis zu 20 Module, jederzeit |
| Potsdam-Mittelmark | große Solarspeicher ausgeschlossen |
| Berlin | Fotovoltaik von der Fachhandels-Regel ausgenommen |
| Stendal, Görlitz | nicht über das Schadstoffmobil |
Sonst tauchen Photovoltaikmodule fast immer auf Ausschlusslisten auf — meist mit dem Hinweis, dass sie einen eigenen Verwertungsweg brauchen. Memmingen hat diesen Weg offenbar organisiert und nennt sogar eine großzügige Stückzahl.
Für Hausbesitzer ist das relevant: Eine typische Aufdachanlage hat 20 bis 30 Module. Wer eine alte Anlage zurückbaut, findet hier also fast alles untergebracht. Mehr unter Elektroschrott entsorgen.

Die Mörtelwanne als Maßstab
Bei Bauschutt nutzt Memmingen einen Vergleich, den jeder kennt: Mengen bis 50 Liter, „ca. Mörtelwanne“, sind kostenfrei.
| Ort | Anschauliche Hilfe |
|---|---|
| Memmingen | „ca. Mörtelwanne“ für 50 Liter |
| Recklinghausen | Würfel mit „Ich bin ein Kubikmeter“ |
| Marburg | Kofferraum ohne vorgeklappte Rückbank |
| Frankfurt | eine Kofferraumladung |
Solche Alltagsvergleiche sind wirksamer als Zahlen — eine Mörtelwanne kann sich jeder vorstellen, 50 Liter nicht.
Ausgeschlossen sind dabei ausdrücklich Gipskartonplatten, Sand, Aushub und Graswasen. Damit reiht sich Memmingen in die Bauschutt-Abgrenzungen ein, die Fulda mit den „Sauerkrautplatten“ am anschaulichsten formuliert. Mehr unter Bauschutt Container.
Fünf Liter für Frittierfett
Bei Speisefetten nennt Memmingen eine konkrete Behältergrenze: Speisefette und -öle, ausdrücklich auch Frittierfett, werden in Behältern bis 5 Liter angenommen.
Das ist praxisnah gedacht: Eine Fritteusenfüllung passt hinein, ein Kanister aus der Gastronomie nicht. Damit bleibt die Annahme auf Haushaltsmengen begrenzt, ohne dass es einer komplizierten Regel bedarf.
| Ort | Regelung für Altfett |
|---|---|
| Memmingen | Behälter bis 5 Liter |
| Landkreis Esslingen | eigene Sammelbehälter im Verkauf |
| Paderborn | nur in Plastikbehältern, kein Glas |
Warum Öl nie in den Abfluss gehört, steht unter Frittierfett entsorgen.
Betrieben im Auftrag der Stadt
Das Zentrum wird von der Dorr GmbH im Auftrag der Stadt Memmingen betrieben — seit Mai 2013 an einem neuen Standort auf dem Firmengelände, mit erweiterten Öffnungszeiten.
Für Anlieferer ist die Trägerform wichtig: Bei einem Betrieb im kommunalen Auftrag gelten die Satzung und die Gebühren der Stadt, nicht die Preisliste des Unternehmens. Auch wenn ein Firmenname am Tor steht, zahlt man kommunale Sätze.
Dasselbe Modell haben wir mehrfach gefunden — beim ZASO in Thüringen, bei der ADG in Delmenhorst und beim ASZ in Kaiserslautern. Zum Vergleich: Wertstoffinseln Memmingen.
Container statt Wertstoffhof
Bei Renovierungen und Räumungen. Fünfzig Liter Bauschutt sind eine Mörtelwanne — bei einer Sanierung reicht das nicht annähernd.
Steht ein Container auf öffentlichem Grund, braucht er eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt. Einen Gebührensatz konnten wir nicht aus einer amtlichen Quelle belegen. Die Bandbreite zeigt der Vergleich der Sondernutzungsgebühren, den Ablauf findest du unter Container mieten.
Häufige Fragen
Werden Solarmodule angenommen?
Ja, bis zu 20 Stück können jederzeit angeliefert werden.
Wie viel Bauschutt ist kostenfrei?
Bis etwa 50 Liter, also ungefähr eine Mörtelwanne.
Wie viel Grüngut darf ich bringen?
Bis 500 Liter je Anlieferung und Tag.
Wohin mit Frittierfett?
In Behältern bis fünf Liter zum Wertstoff- und Problemmüllzentrum.
Lohnt sich eine Fahrt nur für CDs?
Nein — die Stadt rät selbst davon ab und empfiehlt, sie mitzunehmen.
Quellen
- Stadt Memmingen, Abfallwirtschaft — abgerufen am 31.08.2026